Neuordnung der pastoralen Strukturen in der Erzdiözese Freiburg

Die pastoralen Strukturen in der Erzdiözese Freiburg sind im Umbruch. Ziel des umfassenden Neuordnungsprozesses ist die Stärkung der Gemeinden vor Ort und die Bündelung der Kräfte in der Seelsorgeeinheit.

In Zukunft wird es im gesamten Erzbistum noch 224 Seelsorgeeinheiten geben (statt bisher 327 Seelsorgeeinheiten). Die derzeitigen Kirchengemeinden einer Seelsorgeeinheit  – als Körperschaften des öffentlichen Rechts – bilden spätestens ab 1. Januar 2015 eine gemeinsame Kirchengemeinde und haben in Zukunft einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat sowie einen gemeinsamen Stiftungsrat.

Für das kirchliche Leben vor Ort mit seiner Differenziertheit und Vielfalt soll in den einzelnen Pfarrgemeinden ein sog. „Gemeindeteam“ gegründet werden. Das Gemeindeteam hat die Aufgabe, das pastorale Leben in der Gemeinde zu fördern und zu entfalten. Ein Gemeindeteam kann auch in Filialkirchengemeinden und Filialgemeinden gebildet werden.